Swiss Banking

Neue EU-Datenschutzgrundverordnung | Regulatorische ReformenClient Data ConfidentialityToo big to fail

Wir sind lokal verwurzelt und sprechen die Sprache unserer Kunden. Die Schweizer Bankenindustrie mit ihren Akteuren, ihren Regeln und ihrer speziellen Kultur kennen wir in- und auswendig. Von unserer Expertise und Erfahrung können kleinere Banken genauso profitieren wie Grossbanken.

Neue EU-Datenschutzgrundverordnung

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, sind auch die Schweizer Unternehmen vom neuen europäischen Datenschutzgesetz tangiert, das im Mai 2018 in Kraft tritt. Gemäss der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) muss eine Firma präzise dokumentieren und darüber Auskunft geben können, wo genau es personenbezogene Daten speichert. Auch deren Lebenszyklen, also die Fristen für die Aufbewahrung, müssen immer klar definiert und eingehalten werden. Das heisst, dass ein Unternehmen seine Datenflüsse im Griff haben muss.

Schweizer Unternehmen können in einem EU-Land zur Rechenschaft gezogen werden, da das Gesetz auch extraterritorial wirkt. Betreibt also ein Schweizer Unternehmen mit den Daten der dortigen Bürger Missbrauch, kann dies schwerwiegende und kostspielige Konsequenzen haben. Verhängt werden können bei Vergehen Bussen von bis zu 20 Mio. Euro oder in der Höhe von 4 Prozent des globalen Umsatzes des Unternehmens – je nachdem, welcher Betrag höher ausfällt. Hinzu kommt eine Beweislastumkehr: Ein sorgfältiger Umgang mit Personendaten wird nicht nur vorausgesetzt, er muss neu auch dokumentiert werden. Intensiv mit DSGVO auseinandersetzen sollten sich all jene Schweizer Firmen, die einen Grossteil ihrer Geschäfte mit EU-Bürgern tätigen, grosse Mengen an Daten erheben oder aber besonders kritische und damit schützenswerte Daten verarbeiten.

Das Gesetz kann aus Sicht des einzelnen Bürgers als Fortschritt gewertet werden. Denn heutzutage erheben Firmen Unmengen an Daten, gerade auch jene im Finanzsektor. Daher sind diese Verschärfungen im heutigen digitalen Kontext durchaus berechtigt. Denn fallen die Datensätze in die falschen Hände, kann gar die Existenz einer Person auf dem Spiel stehen.

Die nötigen Anpassungen bringen aus Unternehmenssicht eine substanzielle Herausforderung mit sich, die nicht unterschätzt werden darf. Für die betroffenen Unternehmen beutet das neue Gesetz in erster Linie mehr Kosten, Aufwand und Bürokratie. Und nicht zuletzt steht auch ihr Ruf auf dem Spiel.

andrion unterstützt Sie dabei, die Deadline vom Mai 2018 einzuhalten.

Regulatorische Reformen

Die Schweizer Finanzindustrie durchläuft eine Phase wesentlicher regulatorischer Reformen. Im Jahr 2015 wurde beispielsweise FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) umgesetzt. Auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) führte per 2015 neue Reporting-Vorlagen ein. Es ist zudem absehbar, dass zusätzliche neue regulatorische Anforderungen in Kraft treten werden, denen die Finanzinstitute nachkommen müssen.

Im Hinblick dessen ist es für Finanzunternehmen wichtig, eine flexible Reporting-Plattform zu schaffen. Diese sollte vom Core System der Bank unabhängig sein, damit Anpassungen zeitnah und kostengünstig vollzogen werden können. Trotzdem muss natürlich darauf geachtet werden, dass der Zugriff auf verschiedenste Reporting-relevante Daten gewährleistest ist.

Ihre Partner von andrion konnten ihr Wissen bei der Einführung von FATCA unter Beweis stellen. Gerne unterstützen wir auch Sie bei Ihren regulatorischen Projekten.

Client Data Confidentiality

Egal ob es sich um «Anonymisierung» der Kundendaten oder «Need to Know» Themen handelt, steht stets die Vertraulichkeit der Kundendaten im Vordergrund. Dank unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich können wir aus dem Vollen schöpfen und den gesamten Kunden-Life-Cycle-Prozess abdecken:

  • Onboarding von Kunden
  • Abschluss von Kundenverträge (Waivers)
  • Verarbeitung der Kundenaufträge im Inland und Ausland
  • Auftragsabschluss und Kundenbriefe

Too big to fail

Systemrelevante Finanzinstitute können im Krisenfall ganze Volkswirtschaften gefährden. Die Schweizerische Eidgenossenschaft erliess diesbezüglich Richtlinien, deren Umsetzung von der FINMA überwacht wird. Ziel dieser Vorgaben ist es, systemrelevante Institute frühzeitig zu stabilisieren, zu sanieren oder geordnet aus dem Markt zu entfernen.

Die Grossbanken sind aufgefordert, entsprechende Notfallpläne bereitzuhalten, um obigen Anforderungen gerecht zu werden. Einen Teil dieser Pläne wurde bereits durch die Aufteilung der Grossbanken in separate Rechtseinheiten umgesetzt. Ein besonderes Augenmerk galt diesbezüglich der Entflechtung abwicklungsrelevanter Systeme und operativer Tätigkeiten über die verschiedenen Unternehmensbereiche hinweg. andrion konnte dank des grossen Erfahrungsschatzes im Bereich Core Banking ihre Kunden erfolgreich in der Umsetzung der To-big-to-fail-Strategie unterstützen.

Gemäss Vorgaben des Bundesrates der Schweizerischen Eidgenossenschaft sind die Notfallpläne zwingend per Ende 2019 umzusetzen. andrion unterstützet Sie dabei, diese Deadline einzuhalten.

 

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